SUMMER BODY 

So geht’s mit Kopf

Die ersten intensiven Sonnenstrahlen haben nun Deutschland erreicht. Die Freibäder öffnen, die Biergärten werden voll und die Bekleidung knapper. Ein klares Zeichen, der Sommer naht. Und somit auch das Verlangen auch in kurzer Hose, Rock, Badeshort oder Bikini eine gute Figur zu machen. So erreichen mich Anfragen und Frage bzgl. dessen. Wie wir Menschen so sind, wollen wir alles immer sofort, und ohne großen Aufwand, aber perfekt. Nur leider funktioniert das mit der Sommerfigur nicht so schnell wie der Wechsel vom Winterpulli ins Hawaiihemd oder Top.

In allen Medien wird nun diskutiert, propagiert bis hin zu philosophiert, wie man lastminute noch eine „Strandfigur“ erreicht. Ehrlich gesagt halte ich von diesen Crash Programmen und Versprechungen recht wenig. Es fängt schon damit an, wie man eine „Strandfigur“ definiert. Der eine möchte einen dicken Oberarm, um den Weg zum Strand posend zum zeigen und die andere ein so deutlich sichtbares Schlüsselbein, so scharf, dass es die Träger der Bikinis durchtrennt.

Unterschiedliche Ziele bedingen unterschiedliche Herangehensweisen

Ich möchte hier ein paar Tipps und Fehler anbringen. So nehmen wir ein gesundes Mittelmaß, das in der Breite als schön und sportlich angesehen wird, an. Der Körperfettanteil sollte reduziert werden und die Muskulatur aufgebaut werden, um diese zu Vorschein zu bringen. Die Frage aller Fragen ist, „wie lange dauert das?“. Das ist generell nicht zu beantworten und hängt primär vom Status Quo ab. Meine Erfahrungen sagen aber, dass nach 6 Wochen spätestens sichtliche Erfolge zu verbuchen sind. Diese werden vom Training/Bewegung und der Ernährung maßgeblich beeinflusst. Je individueller beide Komponenten eingestellt werden und bestenfalls aufeinander abgestimmt werden, desto größer ist der Erfolg. Ein verbessertes Wohlbefinden stellt sich direkt ein. Wichtig ist es von Anfang an einen Plan zu haben, dem Du vertraust und Du Dir nicht ständig Gedanken machen musst, ob dies oder das richtig ist.

Training/Bewegung:

  • Erhöhe die Alltagsbewegung: Treppe statt Aufzug, bei gutem Wetter mal das Rad Staat Auto, Parke bei der Arbeit oder dem Einkaufen extra ein paar Schritte weiter weg. Das hört sich zwar banal an, aber summiert sich auf den Tag gesehen 
  • Muskeln: Bist Du mit der Menge Deiner Muskeln schon zufrieden, dann behalte Dein Krafttraining undbedingt bei. Reduziere es um 50% und ersetze es durch Cardiotraining. So bleiben Dir die Muskeln erhalten und die Fettverbrennung wird angeregt. Bist Du der Typ, der nicht besonders muskulös ist und/oder vor allem Fett loswerden möchte, solltest Du Cardio- oder funktionelles Training im Intervallbereich einbauen, aber auch Krafttraining integrieren. Denn eine gut aufgebaute Muskulatur lässt den Körper auch unter einer gewissen Fettschicht sportlicher Aussehen. Solltest Du keine Trainingserfahrung haben oder lange nichts getan haben, starte mit Gerätegeführten Kraftübungen und viel Bewegung wie Spazieren oder Radfahren
  • Prinzipiell gilt es, das Training nicht zu radikal zu ändern oder zu starten. Da man sich sonst schnell verletzen kann oder sich die Lust verlieren kann. 

 

Ernährung:

  • Radikal bringt hier viel. Vor allem auf der Waage und in der Laune. Das Gewicht geht runter, die Laune leider auch. Kurzgefasst: Der Körper bekommt nicht mehr genug Energie für den Alltag und „reduziert sich“ einfach. Dabei geht Fett verloren, nur auch wettvolle Muskelmasse, die den Körper für die „Strandfigur“ formt. Nach kurzer Zeit fährt der Körper auch die Stoffwechselaktivität runter und damit auch den Kalorienumsatz. Je weniger wir umsätzen, desto weniger „dürfen“ wir essen. 
  • Also was tun? Da wir in kurzer Zeit schon Erfolge sehen wollen, ist eine unterkalorische Ernährung schon nötig. Aber diese mit sinnvollem Training und m.E. nicht mehr als 500kcal/Tag reduziert. Diese solltest Du zu 50% durch Fett und 50% durch Kohlenhydrate einsparen. Ein gänzliches Streichen der Kohlenhydrate ist nicht von Vorteil. Sie sorgen mit einem hohen Proteinanteil in der Nahrung zum Erhalt oder gar Aufbau der Muskulatur und schmecken auch. 
  • Gemüse soviel Du möchtest. Bei Obst sei eher sparsam, der enthaltene Zucker ist kurzzeitig und macht auch nicht lange satt im Gegensatz zu Gemüse oder Proteinquellen wie Fleisch, Fisch und Quark
  • Habe immer ein hochwertiges Proteinprodukt zur Hand, das beugt Heißhunger vor. Das ist besser als eine Mahlzeit komplett ausfallen zu lassen und bei der nächsten mehr als das Doppelte zu verschlingen 

Quick LONGRÉE Rules:

  • Drehe an beiden Rädern. Sowohl Veränderungen in der Bewegung und der Ernährung machen es einfacher und effektiver
  • Keine radikalen Veränderungen im Sport und in der Ernährung
  • Fordere unbedingt Deine Muskulatur durch entsprechendes Training, um die Muskeln in der kalorienreduzierten Phase nicht zu verlieren 
  • Halte die Alltagsbewegung hoch und trainiere kurze knacklge Intervalle, um den Stoffwechsel anzufeuern 
  • Iss soviel Gemüse und mageres Protein wie Du magst
  • Je mehr Bewegung und Training zu hast, desto mehr Kohlenhydrate kannst Du zuführen

Simply fit, 

MaxCoach

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