„Meine LONGRÉE FitDays“

Nadine S. war Teilnehmerin der „LONGRÉE FitDays meets SupermenU“. Sehr anschaulich und lebhaft beschreibt sie hier ihre Erlebnis:

„Eigentlich, ja, eigentlich bin ich nie der Freund von Gruppenveranstaltungen – gewesen.

Als mir vorgeschlagen wurde mich doch zu einem Workout- und Ernährungswochenende in der Nähe anzumelden, musste ich mich arg überwinden dies zu tun.

A) Kannte ich solche Veranstaltungen bisher nicht,
B) bin ich eher der Typ Mensch, der sich stillschweigend erst einmal umschaut, bevor er sein wahres Ich zum Vorschein bringt und
C) hat mich eine ausgeprägte Gruppendynamik meist in die Box gedrängt als daraus hervorgeholt.

Einmal für zwei Tage ‚Out of the box!‘, sprich einfach mal was anderes sehen, neue Leute kennenlernen. Mmh…

Kurzum, ich meldete mich an und ließ mich von den LONGRÉE FitDays meets SuperMenU überraschen.

Als ich am Samstag im Auto saß und mich auf den Weg zu der Location machte, war ich dann sehr nervös und gespannt, was die nächsten zwei Tage wohl auf mich zukäme.

Das Road Stop Neandertal in Mettmann bot das Setting für das zweitägige Event und schon bei der Einfahrt auf den Parkplatz war ich positiv überrascht. Der im American-Style erbaute Restaurant- und Motel-Komplex überzeugte im Handumdrehen. Von der Car-Park-Beschilderung bis zu den zu den Zimmern gehörenden Verandas, das Road Stop ist bis ins kleinste Detail stimmig und so dermaßen amerikanisch, dass es die Route66-Aufdrucke auf den Zufahrten der One-Ways zu 100% verdient hat.

Nach dem Check-In im ‚Muscle Beach‘ (so der Titel meines Zimmers) und einem kurzen Vier-Augen-Gespräch mit Arnie, dessen Konterfei mir im Raum mehrfach entgegenblickte, machte ich mich auf zum Treffpunkt. Am Bruchstein-Kamin, der die Gäste nach dem Eintritt empfängt, trafen die Teilnehmer zum ersten Mal aufeinander und auf die Veranstalter, die kurze Instruktionen zum Ablauf des Wochenendes gaben.
Schon dort merkte ich, dass es sich wirklich um eine nette Truppe handelte, so wie es mir prophezeit wurde.

Dann wurde es ernst, die ‚Scheune‘ erwartete uns zum Workout. Anstatt in einem Studio, umringt von kühlem Beton und Stahl, brachte uns Coach Longrée in angenehmer Atmosphäre unter Holzbalken Übungen näher, die man ohne viel Tam-Tam jederzeit in den Alltag einbauen kann.
Das heißt, den Kleinkampf in Shopping-Malls oder die Reizüberflutung in den Online-Shops, um irgendwelche Trainingsgeräte zu erwerben, kann man sich sparen.
Eine Unterlage, ein Handtuch, ein Stuhl, that’s it.

Beim gemeinsamen Ausrollen der Matten, was mich persönlich an den Kampf gegen den Wind beim Auslegen des Badetuchs am Strand erinnerte, lockerte sich dann die Stimmung völlig.
War der Ruf nach Heizstrahlern zu Beginn noch recht laut, verstummte dieser doch rasch. Die Übungen machten Spaß, brachten Schweiß und im Nachgang hier und da einen Kater.

Nach dem Workout hatte ich dann die Möglichkeit mein Zimmer genau unter die Lupe zu nehmen. Eine Langhantel zierte das Kopfteil des Bettes, passend dazu Nachttischchen aus Kurzhanteln, Fotos vom Muscle-Beach, inklusive Arnie zu seinen besten Zeiten. Ein Themen-Zimmer wie versprochen.

Wieder hergestellt, erwarteten uns im ‚Kaminzimmer‘ Kaffee und fitte Backwaren. So wurde der zweite Teil der Fitdays eingeläutet. SuperMenU Claudia erläuterte uns in einem sehr interessanten Vortrag Fakten zur Ernährung und offenbarte uns Möglichkeiten, wie man einfach und zeitsparend JunkFood umgehen und schmackhaft kochen kann.
Die präsentierte Theorie wurde dann bei der gemeinsamen Vorbereitung des Abendessens mit der Chefköchin des Road Stop Neandertal vertieft. Zusammen wurden Gemüse, Kräuter, Obst geschnitten, gedreht, gehäckselt, sodass dies fast schon als zweites Workout hätte anerkannt werden können.

Nach dem Abendessen, das mir wieder einmal zeigte, dass gesund wirklich so richtig lecker sein kann, ließen wir den Tag langsam ausklingen.

  

Zum Start in den Sonntag kamen wir in den Genuss eines Workouts zur Mobilität und Flexibilität; auch hier handelte es sich um Übungen, die keines Zubehörs bedürfen und in den normalen Tag eingepflegt werden können.

Zudem wurden die Übungen des Vortages kurz aufgefrischt.
Nun durfte auch der letzte wach sein.
Im Anschluss ging es zum Frühstück. Neben dem Abendessen hatte eine Delegation am Samstag auch einen Teil des Frühstücks vorbereitet, in dessen Genuss wir an diesem Morgen kamen. Als ich bei der letzten Tasse Kaffee des Morgens in der Lodge saß, mich zurücklehnte und in die sympathische Runde blickte, musste ich lächeln und meine Meinung zu Gruppen-Events tatsächlich überdenken. Denn dieses Wochenende war wirklich eine tolle Erfahrung, mit viel (einfach umzusetzendem) Input und sehr netten gleichgesinnten Menschen.

 

Vielen Dank dem Team der LONGRÉE FitDays meets SuperMenU

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